Deen Words

Datenschutzerklärung für Deen Words

Stand: 29. September 2026

Diese Erklärung gilt für die App „Deen Words" auf iPhone und Android und für die Web-Version unter deen-words.vercel.app. Du brauchst kein Vorwissen. Wo ein Fachwort nötig ist, steht die Erklärung daneben.

Kurz gesagt, bevor du weiterliest:

Dein Spielstand bleibt auf deinem Gerät. Es gibt kein Konto und keinen Server von mir. Absturzberichte und Nutzungszahlen bekomme ich im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz nur, wenn du zustimmst.

Daten verlassen dein Gerät nur an vier Stellen: bei der Werbung (Google), bei den Käufen (der Abrechnungsdienst RevenueCat prüft bei jedem Start der App, ob zu deiner Installation Käufe gehören; bezahlt wird über App Store oder Google Play), wenn du mir selbst eine Mail schreibst, und beim Aufruf der Web-Version (Protokolle beim Hoster Vercel).

Im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz fragt dich Google in einem Fenster, ob die Werbung personalisiert sein darf. Lehnst du ab, kommt trotzdem Werbung, nur nicht personalisiert, und Google bekommt weiterhin deine IP-Adresse und technische Angaben. Deine Antwort kannst du jederzeit ändern, in den Einstellungen unter „Privatsphäre-Einstellungen". Außerhalb dieser Länder erscheint kein Fenster.

Deine Zahlungsdaten sehe ich nie, die liegen bei Apple und Google.

Diese Dienste sitzen in den USA, und auch die verantwortliche Firma hat ihren Sitz dort. Was das bedeutet und was du dagegen tun kannst, steht unten im Abschnitt „Gehen Daten in die USA?".

Ich verkaufe keine Daten. Die Werbe-Software schickt aber Daten an Google, und Google nutzt sie auch für eigene Zwecke. Google Play nennt das eine Weitergabe an Dritte, deshalb steht es so auf der Store-Seite. Alles Weitere steht ausführlich unten.

Das Wichtigste zuerst

An fünf Stellen verlassen Daten dein Gerät:

  1. Werbung. Google bekommt Gerätekennungen (auf Android die Werbe-ID und die App-Set-ID), deine IP-Adresse, aus der sich dein ungefährer Standort ablesen lässt, wie du mit den Anzeigen umgehst und technische Leistungsdaten der App. Google nutzt das für Werbung, für Statistik und gegen Betrug. Das beginnt, sobald du den Willkommensbildschirm hinter dir hast, und passiert danach bei jedem Start, auch wenn du personalisierte Werbung ablehnst.
  2. Käufe. Bei jedem Start fragt die App den Abrechnungsdienst RevenueCat, ob zu deiner Installation Käufe gehören, auch wenn du nie etwas kaufst. Dabei bekommt RevenueCat eine anonyme Nutzerkennung, deinen Gerätetyp und deine Kaufhistorie. Bezahlt wird über den App Store oder Google Play.
  3. Deine Mail an mich. Tippst du auf „Kontaktiere uns", öffnet sich dein Mailprogramm mit ein paar vorbereiteten Angaben. Du siehst sie vorher und kannst sie ändern oder löschen.
  4. Web-Version. Beim Aufruf von deen-words.vercel.app entstehen beim Hoster Vercel Protokolldaten, darunter deine IP-Adresse.
  5. Abstürze und Nutzungszahlen. Absturzberichte (Firebase Crashlytics) und Nutzungszahlen (Firebase Analytics) sendet die App im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz nur, wenn du im Einwilligungsfenster zugestimmt hast. Außerhalb dieser Länder gibt es kein Fenster: Dort geht bei einem Absturz ein Bericht an Google, Nutzungszahlen sendet die App dort nie. Mehr dazu im eigenen Abschnitt weiter unten.

Alles andere bleibt auf deinem Gerät. Dein Spielstand wird nirgendwohin übertragen. Es gibt kein Konto, keinen Server von mir und keine Cloud. Ich verkaufe keine Daten. Dass Google die Werbedaten auch für eigene Zwecke nutzt, zählt Google Play als Weitergabe an Dritte; mehr dazu im Werbe-Abschnitt.

Wer ist verantwortlich?

NOMAD AGENCY FOR MARKETING & CONSULTING LLC

2880 W Oakland Park Blvd, Ste 225C

Oakland Park, FL 33311, USA

vertreten durch Mustafa Ali (Authorized Member)

E-Mail: support@na4mc.de

Vertreter in der Union: [OFFEN: Die Firma sitzt in den USA und hat keine Niederlassung in der EU. Nach Artikel 27 DSGVO ist deshalb ein Vertreter in der Union zu benennen; sein Name und seine Anschrift gehören nach Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO an diese Stelle. Vor der Veröffentlichung anwaltlich klären und eintragen.]

Herausgeberin von Deen Words ist diese Firma. Im Gesetz heißt die Stelle, die über deine Daten entscheidet, „Verantwortlicher" — das ist hier die Firma, und an sie kannst du dich wenden. Angestellte gibt es keine: An der App arbeitet eine einzelne Person, Mustafa Ali. Wo in dieser Erklärung „ich" steht, ist er gemeint, der die App für die Firma betreibt. Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht. Fragen zum Datenschutz gehen an die oben genannte Adresse.

Was passiert bei der Werbung?

Die App zeigt Werbung von Google AdMob. Damit finanziert sich das Spiel.

Der Ablauf ist genau dieser: Sobald du den Willkommensbildschirm hinter dir hast, und danach bei jedem Start, fragt die App zuerst Googles Einwilligungsdienst. Er heißt UMP, ausgeschrieben „User Messaging Platform". Schon diese Anfrage geht an Google: Google sieht dabei deine IP-Adresse und technische Angaben zu App und Gerät und entscheidet daran, ob in deiner Region eine Einwilligung nötig ist. Danach geht es so weiter:

Was Google bekommt:

Wofür: um Anzeigen auszuliefern und auszuwählen, mit deiner Einwilligung auch passend zu deinen Interessen; um zu zählen und abzurechnen, welche Anzeigen gezeigt und angetippt wurden; für Statistik bei Google und für mich, wobei ich in AdMob nur zusammengefasste Zahlen sehe und keine einzelnen Personen; und um Betrug und Missbrauch zu erkennen, etwa gefälschte Klicks.

Weitergabe, ehrlich gesagt: Google verarbeitet diese Daten nicht nur für mich, sondern auch für eigene Zwecke, und ist dafür selbst verantwortlich. Google Play wertet das als Weitergabe an Dritte, und so steht es auch in den Datenschutzangaben auf der Store-Seite. Ich verkaufe keine Daten, weder an Google noch an sonst jemanden.

Rechtsgrundlage: Für personalisierte Werbung deine Einwilligung, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO. Für das Speichern und Auslesen von Informationen auf deinem Gerät zu diesem Zweck zusätzlich § 25 Absatz 1 TDDDG, das ist das deutsche Gesetz für Telekommunikation und digitale Dienste. Für die Anfrage beim Einwilligungsdienst und für Werbung ohne Personalisierung Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO: das berechtigte Interesse der Verantwortlichen, das kostenlose Spiel mit Werbung zu finanzieren, die dafür nötige Einwilligung einzuholen und Werbebetrug abzuwehren.

Empfänger: Google Ireland Limited (Irland) und Google LLC (USA). Google verarbeitet die Daten auch für eigene Zwecke und ist dafür selbst verantwortlich. Einzelheiten: policies.google.com/privacy

Weitere Werbepartner: In Googles Versteigerung der Werbeplätze bieten auch andere Werbefirmen mit. Im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz nennt das Fenster von Google diese Partner mit Namen („Liste der Partner" oder „Optionen verwalten"). Stimmst du zu, können auch sie die oben genannten Daten erhalten und für die Zwecke nutzen, denen du dort zugestimmt hast. Manche Partner stützen sich für einzelne Zwecke, etwa das Messen von Anzeigen, statt auf deine Einwilligung auf ein berechtigtes Interesse. Dem kannst du an derselben Stelle widersprechen, einzeln für jeden Partner und jeden Zweck. Jeder Partner ist für seine Verarbeitung selbst verantwortlich, seine Datenschutzerklärung ist in der Liste verlinkt.

Speicherdauer: bestimmt Google. Ich habe darauf keinen Zugriff und keinen Einfluss.

Wie du deine Antwort änderst: Einstellungen, dann „Privatsphäre-Einstellungen". Dort öffnet sich dasselbe Google-Fenster erneut, jederzeit. Der Widerruf gilt für die Zukunft, er macht die Verarbeitung bis dahin nicht nachträglich unrechtmäßig. Außerhalb der Länder, in denen Google das Fenster zeigt, und in der Web-Version gibt es dieses Fenster nicht; die App sagt dir das dann.

Wie viel Werbung kommt: Die ersten fünf gelösten Rätsel sind werbefrei. Danach siehst du unter dem Spielfeld ein Werbebanner, und etwa alle zwei bis drei Rätsel kommt eine Anzeige über den ganzen Bildschirm. Videos für Münzen startest du immer selbst. Der Einmalkauf „Werbung entfernen" schaltet das Banner und die Anzeigen zwischen den Rätseln dauerhaft ab, freiwillige Videos bleiben möglich. Deshalb startet die App die Werbe-Software auch nach diesem Kauf weiter und lädt im Hintergrund Anzeigen vor; zeigen wird sie dir nur noch die Videos, die du selbst startest. Google bekommt dabei weiter die oben genannten Daten.

SKAdNetwork auf dem iPhone: In der iPhone-Version sind 54 Kennungen für SKAdNetwork eingetragen. SKAdNetwork ist ein Verfahren von Apple, mit dem Werbenetzwerke messen können, ob eine Anzeige zu einer Installation geführt hat. Wie Apple diese Messung ausgestaltet, steht in Apples Unterlagen dazu.

Was passiert, wenn du etwas kaufst?

Es gibt den Einmalkauf „Werbung entfernen" und Münzpakete. Der Kauf läuft über den App Store oder Google Play. Deine Zahlungsdaten sehe ich nie. Kartennummer, Adresse und Rechnung liegen bei Apple und Google, die dafür selbst verantwortlich sind.

Für die Verwaltung der Käufe nutze ich den Dienst RevenueCat. Sobald du den Willkommensbildschirm hinter dir hast, und danach bei jedem Start, meldet sich die App bei RevenueCat, auch wenn du nie etwas kaufst. RevenueCat bekommt dabei:

Wofür: um deinen Kauf beim Store auf Echtheit zu prüfen und deiner Installation zuzuordnen; um „Werbung entfernen" freizuschalten, gekaufte Münzen gutzuschreiben, auch wenn die App direkt nach dem Bezahlen abbricht, und Käufe nach einer Neuinstallation wiederherzustellen; und für Kauf- und Umsatzstatistiken, die RevenueCat daraus für mich erstellt, etwa wie oft ein Paket gekauft wurde. Namen oder Mailadressen sehe ich dort nicht.

Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, Erfüllung des Kaufvertrags, für Prüfung, Freischaltung, Gutschrift und Wiederherstellung. Für die Abfrage beim Start, wenn du nichts gekauft hast, und für die Statistiken Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, das berechtigte Interesse der Verantwortlichen, Käufe zuverlässig zu erkennen und zu wissen, welche Angebote genutzt werden.

Empfänger: RevenueCat, Inc. (USA) als Dienstleister für mich, sowie Apple und Google als Betreiber der Stores. Hinweise: revenuecat.com/privacy, apple.com/legal/privacy, policies.google.com/privacy

Speicherdauer: solange dein Kauf gültig und wiederherstellbar sein muss, oder bis du die Löschung verlangst; wie das geht, steht unten unter „Wie löschst du deine Daten?". Die Fristen bei Apple und Google bestimmen diese selbst. Steuerliche Aufbewahrungspflichten für den Zahlungsvorgang treffen die Stores, nicht mich.

Was passiert, wenn du mir schreibst?

Die Support-Nummer. Dein Gerät erzeugt sie einmal selbst, beim ersten Mal, wenn sie gebraucht wird. Grundlage ist der Zeitpunkt auf die Mikrosekunde genau, davon werden die letzten acht Zeichen zu deiner Nummer. Sie wird nicht aus einer Geräte-Nummer abgeleitet und lässt sich weder einem Gerät noch einer Person zuordnen. Sie hat einen Zweck: Wenn du zweimal schreibst, kann ich beide Mails demselben Vorgang zuordnen.

Sie verlässt dein Gerät nur, wenn du selbst eine Mail abschickst. Tippst du auf „Kontaktiere uns", öffnet die App dein eigenes Mailprogramm und füllt schon einen Text aus. Darin stehen die Support-Nummer, deine Kauf-ID (die anonyme Nutzerkennung bei RevenueCat, siehe oben; sie fehlt, wenn RevenueCat gerade nicht antwortet), dein aktuelles Level, dein Münzstand sowie dein Betriebssystem und dessen Version. Damit verstehe ich einen Fehler, ohne nachfragen zu müssen, und finde deine Käufe bei RevenueCat, wenn es um einen Kauf oder um eine Löschung geht. Du siehst diesen Text vor dem Senden und kannst ihn ändern oder ganz löschen. Die App verschickt nichts von allein. Lässt sich kein Mailprogramm öffnen, kopiert die App nur die Support-Adresse in die Zwischenablage.

Schickst du die Mail ab, erfahre ich zusätzlich deine Absenderadresse und alles, was du selbst hineinschreibst.

Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, wenn es um einen Kauf oder um die App selbst geht, sonst Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, das berechtigte Interesse der Verantwortlichen, deine Anfrage zu beantworten und Fehler zu beheben.

Empfänger: dein eigener Mailanbieter beim Versand und SiteGround Spain S.L., Calle de Prim 19, 28004 Madrid, Spanien. SiteGround nimmt die Nachricht an, filtert Spam heraus und legt sie in meinem Postfach ab. Mit SiteGround besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO; er ist Teil der Dienstleistungsbedingungen und enthält die Standardvertragsklauseln für den Fall, dass Daten in ein Drittland gelangen.

Speicherdauer: bis dein Anliegen erledigt ist und keine Rückfragen mehr kommen, längstens sechs Monate danach. Geht es um einen Kauf, eine Erstattung oder eine Beschwerde, hebe ich die Mail bis zum Ende des dritten Kalenderjahres nach Abschluss auf: So lange können Ansprüche daraus geltend gemacht werden, und ich muss mich dagegen verteidigen können (Artikel 17 Absatz 3 Buchstabe e DSGVO). Danach lösche ich sie samt Anhängen. Du kannst mich jederzeit bitten, früher zu löschen; steht dem nichts entgegen, tue ich das.

Was ist mit der Web-Version?

Auf deen-words.vercel.app gibt es keine Werbung und keine Käufe. Beide Dienste sind im Browser nicht verfügbar und werden dort nicht geladen. Dein Spielstand liegt im localStorage deines Browsers, das ist ein kleiner Speicher, den dein Browser für eine Seite anlegt und der auf deinem Rechner bleibt.

Beim Aufruf der Seite entstehen beim Hoster technisch notwendige Protokolldaten: IP-Adresse, Zeitpunkt und die abgerufene Datei. Ohne diese Daten lässt sich eine Seite nicht ausliefern.

Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, berechtigtes Interesse am sicheren und funktionierenden Betrieb.

Empfänger: Vercel Inc., 440 N Barranca Avenue #4133, Covina, CA 91723, USA, als Hoster. Eine europäische Vercel-Gesellschaft gibt es nicht. Hinweise: vercel.com/legal/privacy-policy

Speicherdauer: Vercel nennt eine feste Frist nur für die Protokolle, die im eigenen Dashboard abrufbar sind, je nach Tarif eine Stunde bis drei Tage. Das ist die Zeit, in der sie sich abfragen lassen, und keine Zusage, dass Vercel sie danach löscht: Eine Löschfrist steht weder in Vercels Dokumentation noch in der Datenschutzerklärung noch im Auftragsverarbeitungsvertrag. Ich rufe diese Protokolle nicht ab und werte sie nicht aus.

Was passiert, wenn die App abstürzt?

Seit Fassung 1.1.1 nutzt die App Firebase von Google, für zwei Dinge und nur für diese.

Absturzberichte (Firebase Crashlytics). Stürzt die App ab, geht ein technischer Bericht an Google: die Stelle im Programm, an der es passiert ist, dein Gerätemodell, die Version deines Betriebssystems und der App, der Speicherzustand und eine zufällige Installationskennung. Kein Name, kein Spielstand, kein gefundenes Wort, keine Werbe-ID. Ohne diesen Bericht erfahre ich von einem Absturz erst aus einer Bewertung im Store — und weiß dann nicht, woran er lag.

Nutzungszahlen (Firebase Analytics). Wie oft die App gestartet wird, wie lange eine Sitzung dauert, welche Sprache und welches Gerätemodell im Einsatz sind und aus welchem Land der Aufruf ungefähr kommt. Damit sehe ich, an welcher Stelle das Spiel zu schwer wird — nicht, wer dort aufgehört hat.

Beides bleibt aus, bis du zustimmst, im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz. Es hängt an derselben Antwort, die du Googles Einwilligungsfenster gibst: Die App schaltet Firebase nur ein, wenn du dort das Speichern auf deinem Gerät, die Messung und Google als Anbieter erlaubt hast. Lehnst du ab, sendet die App weder Absturzberichte noch Nutzungszahlen. Ändern kannst du das jederzeit in den Einstellungen unter „Privatsphäre-Einstellungen". Ein Widerruf wirkt sofort: Die App schaltet Firebase ab, löscht die Kennung der Nutzungszahlen auf deinem Gerät und verwirft Absturzberichte, die noch nicht gesendet waren.

Außerhalb dieser Länder erscheint kein Einwilligungsfenster. Dort geht bei einem Absturz ein Bericht an Google; Nutzungszahlen sendet die App dort nie, weil du ihnen nirgends zustimmen könntest.

Offline bleibt offline. Ohne Internetverbindung geht nichts hinaus, und alle Rätsel funktionieren weiter.

Empfänger: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, und Google LLC.

Rechtsgrundlage: für beides Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO, deine Einwilligung, und für das Speichern der Installationskennung auf deinem Gerät § 25 Absatz 1 TDDDG. Du kannst sie jederzeit widerrufen; der Widerruf gilt für die Zukunft. Außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, des Vereinigten Königreichs und der Schweiz stützen sich die Absturzberichte auf mein berechtigtes Interesse daran, dass die App auf deinem Gerät nicht abstürzt (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO).

Speicherdauer: Absturzberichte 90 Tage, Nutzungszahlen 2 Monate. Danach löscht Google sie.

Wo liegt dein Spielstand?

Auf deinem Gerät, nur dort. Auf iPhone und Android in dem Speicher, den das Betriebssystem jeder App gibt, in der Web-Version im localStorage deines Browsers. Ich sehe ihn nie.

Das ist der vollständige Speicher der App, alle 48 Einträge:

Dazu kommt ein Zwischenspeicher des Abrechnungsdienstes RevenueCat mit deiner anonymen Nutzerkennung und dem letzten bekannten Stand deiner Käufe. Er liegt ebenfalls nur auf deinem Gerät und wird mit der App gelöscht. Ebenso legt Googles Werbe-Software eigene Einträge auf deinem Gerät an, darunter deine Antwort im Einwilligungsfenster, damit sie beim nächsten Start weiter gilt. Auch sie werden mit der App gelöscht.

Bewertungen: Nach einer abgeschlossenen Welt kann die App das Bewertungsfenster von Google Play oder dem App Store öffnen. Was du dort eingibst, geht direkt an Google oder Apple, nach deren Datenschutzbestimmungen. Die App erfährt weder, ob du bewertet hast, noch wie.

Der Name ist die einzige Angabe, die du selbst eintippst. Er ist freiwillig, die App fragt nicht danach, und ohne ihn steht in der Begrüßung einfach „Reisender". Er bleibt auf deinem Gerät wie alles andere auch: Es gibt kein Konto, er wird nirgends angezeigt außer dir selbst, und er wird nicht übertragen.

Mehr speichert die App nicht. Es gibt keine Datenbank, keine weiteren Dateien mit Nutzerdaten und keinen Server, auf den etwas davon kopiert wird.

Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, ohne gespeicherten Fortschritt gibt es das Spiel nicht, für das du die App installiert hast. Für das Speichern auf deinem Gerät zusätzlich § 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG, weil es dafür unbedingt erforderlich ist.

Empfänger: keine.

Speicherdauer: bis du zurücksetzt, die App löschst oder in der Web-Version die Browserdaten löschst.

Was ist mit den Erinnerungen?

Wenn du sie einschaltest, plant dein Gerät höchstens drei Mitteilungen für sich selbst: eine abends, wenn deine Serie läuft und das Tagesrätsel noch offen ist, eine nach drei stillen Tagen, und eine mit einem Wort zum Mitnehmen.

Es gibt keinen Versanddienst — auch kein Firebase Cloud Messaging —, keine Gerätekennung und keinen Server, der davon erfährt. Der Text der Mitteilung steckt in der App, den Zeitpunkt rechnet dein Gerät aus. Es wird nichts übertragen, auch nicht, ob du eine Mitteilung geöffnet hast.

Ausschalten kannst du sie jederzeit in den Einstellungen der App oder in denen deines Geräts. Dann löscht die App die geplanten Mitteilungen.

Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO, deine Einwilligung, die du mit dem Schalter gibst und jederzeit widerrufen kannst.

Empfänger: keine.

Gehen Daten in die USA?

Ja, an zwei Stellen. Erstens sind Google — auch für Firebase —, RevenueCat, Apple und Vercel US-Unternehmen oder gehören zu solchen; was an sie geht, kann auch in den USA verarbeitet werden. Zweitens ist die Verantwortliche selbst eine Gesellschaft mit Sitz in Florida. Was du an das Support-Postfach schreibst, läuft damit ebenfalls in den USA auf.

Für die USA gibt es einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-US Data Privacy Framework. Er gilt nur für Unternehmen, die sich dort zertifiziert haben. Stand 9. September 2026 stehen Google LLC und Vercel Inc. mit aktiver Zertifizierung auf der amtlichen Liste. Apple Inc. und RevenueCat, Inc. stehen nicht darauf; dort stützt sich die Übermittlung auf Standarddatenschutzklauseln nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe c DSGVO. Eine Kopie dieser Klauseln bekommst du beim jeweiligen Anbieter, oder du schreibst mir und ich schicke dir den Weg dorthin. Den aktuellen Stand kannst du selbst nachsehen unter dataprivacyframework.gov/list.

Zu den Gesellschaften dahinter: Im Europäischen Wirtschaftsraum erbringt Google Ireland Limited in Dublin die Google-Dienste, und dein Kauf im App Store läuft über Apple Distribution International Ltd. in Cork. Beide sitzen in der EU. Zertifizierung und Standardvertragsklauseln betreffen erst die Weitergabe von dort an Google LLC und Apple Inc. in den USA.

Ohne Beschönigung: Ein Restrisiko bleibt. US-Behörden können unter bestimmten Voraussetzungen auf Daten zugreifen, die dort verarbeitet werden, und der Rechtsschutz dagegen entspricht nicht in allen Punkten dem europäischen Niveau. Die Werbe-Einwilligung abzulehnen verhindert nur die personalisierte Werbung, nicht jede Übermittlung an Google. Ganz ohne Übermittlung spielst du nur ohne Internetverbindung: Alle Rätsel funktionieren offline, und solange dein Gerät offline ist, geht nichts an Google oder RevenueCat. Videos für Münzen und Käufe gibt es dann allerdings nicht.

Verfolgt dich die App über andere Apps hinweg?

Die App selbst nicht. Ich verknüpfe keine Daten aus dieser App mit Daten aus anderen Apps oder Webseiten. Die Absturzberichte und Nutzungszahlen aus dem Firebase-Abschnitt betreffen nur diese App; sie werden nicht mit Daten aus anderen Apps oder Webseiten zusammengeführt, und es gibt keinen eigenen Tracking-Baustein.

Bei der Werbung hängt es an Google und an deiner Wahl. Auf dem iPhone fragt die App nicht über Apples App Tracking Transparency um Erlaubnis zum Tracking; Google bekommt dort deshalb keine Werbe-ID. Auf Android darf Google die Werbe-ID für personalisierte Werbung nutzen, wenn du zugestimmt hast oder in deiner Region kein Einwilligungsfenster erscheint. Was Google dafür heranzieht, steht in Googles Datenschutzerklärung. Löschst du die Werbe-ID in den Android-Einstellungen, bekommt Google sie nicht mehr. Die übrigen Daten aus dem Werbe-Abschnitt bekommt Google in jedem Fall.

Was macht die App ausdrücklich nicht?

Berechtigungen auf Android: In meiner eigenen App-Datei stehen drei Berechtigungen: Internet, das Anzeigen von Mitteilungen (POST_NOTIFICATIONS) und das Neuplanen der Erinnerungen nach einem Neustart des Geräts (RECEIVE_BOOT_COMPLETED). Um das Anzeigen von Mitteilungen fragt dich Android erst, wenn du die Erinnerungen einschaltest. Beim Bauen kommen die Berechtigungen der eingebauten Bibliotheken dazu, das ist bei Android normal. Im fertigen Paket stehen deshalb zusätzlich:

Standort, Kamera, Mikrofon, Kontakte und Fotos sind nicht dabei.

Wie lange bleiben die Daten?

DatenWoWie lange
Spielstand, Einstellungen, Support-Nummernur auf deinem Gerätbis du zurücksetzt, die App löschst oder die Browserdaten löschst
deine Support-Mailmein Postfachsechs Monate nach Erledigung; bei Kauf, Erstattung oder Beschwerde bis Ende des dritten Kalenderjahres
Werbedatenbei Googlenach Googles Vorgaben, kein Zugriff meinerseits
Kaufdatenbei RevenueCatsolange der Kauf gültig und wiederherstellbar sein muss; auf deinen Wunsch gelöscht innerhalb von 30 Tagen
Kaufdaten und Belegebei Apple und Googlenach deren Vorgaben, einschließlich steuerlicher Aufbewahrungspflichten
Protokolle der Web-Versionbei Vercelim Dashboard je nach Tarif eine Stunde bis drei Tage, darüber hinaus nennt Vercel keine Frist; kein Zugriff meinerseits

Welche Rechte hast du?

Du kannst verlangen: Auskunft über die Daten, die über dich verarbeitet werden (Artikel 15 DSGVO), Berichtigung falscher Daten (Artikel 16), Löschung (Artikel 17), Einschränkung der Verarbeitung (Artikel 18) und Herausgabe in einem gängigen Format (Artikel 20). Du kannst der Verarbeitung widersprechen, die auf einem berechtigten Interesse beruht (Artikel 21), hier also der Werbung ohne Personalisierung und der Anfrage beim Einwilligungsdienst, der Abfrage bei RevenueCat, den Protokollen der Web-Version und der Bearbeitung deiner Mail. Eine Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Artikel 7 Absatz 3). Was bis dahin rechtmäßig passiert ist, bleibt rechtmäßig.

Ehrlich dazu, was das praktisch heißt:

Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Artikel 77 DSGVO), und zwar bei der Behörde an deinem gewöhnlichen Aufenthaltsort, an deinem Arbeitsplatz oder am Ort des mutmaßlichen Verstoßes. Du musst dich vorher nicht an mich wenden.

Wie löschst du deine Daten?

Kinder und Jugendliche

Ich frage dein Alter nicht ab und kenne es nicht. Es gibt in der App nichts, was Kinder mit anderen Menschen in Kontakt bringt: keinen Chat, keine Freundeslisten, keine Profile.

Wichtig ist nur die Werbe-Einwilligung. In eine Einwilligung dürfen Jugendliche in Deutschland erst ab 16 Jahren allein einwilligen, in anderen EU-Ländern teils früher (Artikel 8 DSGVO). Darunter entscheiden die Eltern.

Für Eltern konkret: Lehnt im Einwilligungsfenster von Google die personalisierte Werbung ab. Werbung erscheint dann weiter, aber nicht auf euer Kind zugeschnitten. Ihr könnt das Fenster jederzeit erneut öffnen, in den Einstellungen unter „Privatsphäre-Einstellungen", und die Antwort ändern. Wo Google kein Fenster zeigt, könnt ihr auf Android die Werbe-ID in den Geräteeinstellungen löschen. Wer das Banner und die Anzeigen zwischen den Rätseln ganz loswerden will, kauft „Werbung entfernen".

Die App ist kein Kinderangebot. Sie gehört nicht zum Familienprogramm von Google Play und steht nicht in Apples Kinder-Kategorie. Welche Altersfreigabe die Stores anzeigen, steht auf der jeweiligen Store-Seite. Erfahre ich, dass mir jemand unter 13 Jahren Daten geschickt hat, zum Beispiel in einer Support-Mail, lösche ich sie, ohne dass jemand darum bitten muss.

Musst du Daten angeben?

Nein. Du musst nichts angeben, um zu spielen, und du musst personalisierter Werbung nicht zustimmen. Lehnst du ab, läuft das Spiel ganz normal weiter, auch mit Werbung, nur ist sie nicht personalisiert. Google bekommt dann trotzdem deine IP-Adresse und technische Angaben, wie oben im Werbe-Abschnitt beschrieben, und RevenueCat bekommt beim Start weiter deine anonyme Nutzerkennung. Ganz ohne Übermittlung geht es nur ohne Internetverbindung; die Rätsel funktionieren auch dann alle. Ohne Kauf bleiben „Werbung entfernen" und die Münzpakete gesperrt, mehr passiert nicht.

Werden automatisch Entscheidungen über dich getroffen?

Nein. Ich treffe keine automatisierten Entscheidungen im Einzelfall und kein Profiling im Sinne von Artikel 22 DSGVO. Was Google für die Auswahl der Anzeigen tut, steht in Googles Datenschutzerklärung.

Ändert sich diese Erklärung?

Ja, wenn sich die App ändert. Kommt ein Dienst dazu oder fällt einer weg, schreibe ich das hier hinein und setze oben ein neues Datum. Braucht eine neue Verarbeitung deine Einwilligung, frage ich dich vorher in der App. Die jeweils aktuelle Fassung findest du unter deen-words.vercel.app/datenschutz.html, die englische unter deen-words.vercel.app/privacy.html.

Kontakt

Schreib mir an support@na4mc.de. Am einfachsten geht das über „Kontaktiere uns" in den Einstellungen, dann sind deine Support-Nummer und deine Kauf-ID schon dabei.